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YOGA

Es gibt viele Interpretationen über Yoga und die eine oder andere Geschichte darüber habt ihr mit Sicherheit schon gehört.

Yoga ist ein geführter Weg – es bedeutet die Zügeln unserer Sinne in die Hand zu nehmen und uns vom Leben nicht täuschen zu lassen

Es bedeutet anjochen im Sinne des Verbindens mit sich selbst um die Wahrheit zu erkennen.

Bewusst werden und bewusst sein, im Tun und Denken

Es gibt verschiedenen Wege die man gehen kann. Man kann sie alleine gehen oder zusammen, mit Freunden oder Familie.

Es ist gewiss, dass du deinen eigenen Weg gehen wirst, wie, wird dir überlassen, den du kannst für dich entscheiden wie du ihn gehst!

Etwas was unserem Weg mit Yoga auch immer wieder zur Herausforderung werden lässt, sind die Steine auf unserem Weg liegen, die Größer oder kleiner sein können in großen Mengen oder Vereinzelt auf uns zu kommen in engeren oder weiteren Abständen überwindbar und unüberwindbar scheinen.

In der Yoga-Philosophie beziehen wir dieses als KLESHAS.

Patanjali stellte schon damals vor ca 3500 Jahren die 5 Kleshas vor, die auch heute noch stimmen und von großer Bedeutung sind, um unser Tun und Denken achtsamer reflektieren zu können.

Die 5 KLESHAS:


>AVIDA
falsches Wissen (Unwissenheit)
>ASMITA
Einschätzung der eigenen Person (EGO)
>RAGA
Verlangen Haben -Wollen -> Neid ( Wunsch)
>DVESHA
Abneigung, Verdrängung -> nicht- Hinschauen -wollen
>ABHINIVESHA
Angst (vor dem Tod) Furcht
 

Um damit umzugehen ist der achtsame Umgang mit uns selbst und mit unserer Umwelt sehr wichtig.

Reflektion – Innehalten – Hinsehen

Auflösung der Kleshas durch den Acht-Gliedrigen-Weg des Patanjalis (Astangamarga)

Achtsamkeit der Umwelt gegenüber
Achtsam zu sich selbst
ständiges üben der Asanas (Körperübungen)
Beobachtung der Atmung und Ausführungen von Atemtechniken
zurückziehen der Sinne die uns von der Wirklichkeit ablenken
Konzentration
Meditation
bis hin zur absoluten Glückseligkeit

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